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DE0005200000 520000 -   € -   €
 
 
 

Beiersdorf-Aktie: weiteres Aufholpotenzial alles andere als imaginär


10.05.2012
SRH AlsterResearch

Hamburg (www.aktiencheck.de) - Oliver Drebing, Analyst von SRH AlsterResearch, stuft die Beiersdorf-Aktie (ISIN DE0005200000 / WKN 520000) weiterhin mit "kaufen" ein.

Dynamik lasse sich nicht konservieren, besonders nicht die berichtet starke des Jahresauftaktquartals von Beiersdorf. Und wenn Kalendereffekte zuletzt die Umsatzstatistik optisch begünstigt hätten, zudem die letztjährige Bereinigung des Sortiments im Schwerpunkt noch einmal - ein letztes Mal - das laufende 2. Quartal treffen werde, so erkläre dies die Zurückhaltung im Ausblick des Managements. Es könnte also sein, dass bei Präsentation des nächsten Zwischenberichts von einer "flachen" Dynamik zu berichten sein werde (Vorlage der Halbjahreszahlen am 2. August).

Was die Analysten nicht erwarten würden, sei die Untätigkeit der neuen Konzernspitze, ein Ausruhen auf Vorschusslorbeeren und dass demzufolge Ungeduld über die Veränderungsgeschwindigkeit den Aktienkurs kurzfristig unter Druck setzen könnte. Beiersdorf habe jetzt aufeinanderfolgend in zwei Quartalen die Erwartungen deutlich übertroffen. Ergebnisseitig möge die Aussagekraft hinsichtlich des weiteren Margentrends ("Nachhaltigkeit") tatsächlich eingeschränkt sein, mal wegen der zur Ergebnisüberraschung notwendigen Verbuchung von Rückstellungsauflösungen (betrifft Q4/2011), zuletzt dann wegen der positiven Kalendereffekte.

Für wichtiger als diese Margenfortschritte erachte man das von den Wachstumsdaten ausgesandte Signal: die neuen Haut- und Körperpflegeprodukte würden endlich wieder ziehen. Mit starken Wachstumsimpulsen aus Deutschland (+6%), Großbritannien, Osteuropa (+10%), Lateinamerika (+16%, bei stark erhöhtem Marketingaufwand in Brasilien) oder beispielsweise Japan und Südafrika sei der Markterfolg den Erwartungen enteilt, selbst da die Kommunikation bereits auf der Hauptversammlung von einem durchweg erfreulichen Quartal gekündet habe.


Für 2012 sei das Ziel einer operativen EBIT-Marge von 11 bis 12% ausgegeben (Unternehmensbereich Consumer als auch Gesamtkonzern), bei einer im Consumer-Bereich dem Marktwachstum entsprechenden Umsatzausweitung. Das auch aus Sicht des Vorstands überraschend starke Q4-Ergebnis 2011 lasse den Fortschritt optisch geringer ausfallen (Vergleichsangabe GJ 2011: bereinigte EBIT-Marge von 11,5%); dem oberen Ende der Spanne werde immerhin die höhere Wahrscheinlichkeit zugesprochen. "Marktwachstum" werde für die Haut- und Körperpflege übersetzt mit einem Plus von 3% weltweit, bei einem zugleich stagnierenden Beitrag der Region Westeuropa.

Beiersdorf biete eine hochattraktive Turnaround story. Die Basis sei gelegt, mit äußerst erfolgreichen Produkteinführungen, der Trennung von Kosmetik-Ausrichtungen, in denen Marktführerschaft unerreichbar gewesen sei, sowie der Aussortierung schwacher Produkte (4% des Umsatzes, 20% der Komplexität). Die Aufholperspektive, die das Kerngeschäft mittelfristig an eine EBIT-Marge von 16% heranführen sollten - inoffiziell hat Beiersdorf für 2014 bereits die 15%-Marke im Blick - sei alles andere als imaginär. In Europa (Margen zuletzt bei 18%), Lateinamerika (knapp zweistellige Marge), den Regionen Asiens außerhalb Chinas, in Südafrika und Australien (5 bis 10%) bedürfe es keiner revolutionären Änderungen.

Aufs Tempo drücken könnte Heidenreich - der sich auf der Bühne der Kapitalmarktkommunikation noch in absoluter Zurückhaltung übe - vielmehr beim an der Break even-Schwelle (EBIT) operierenden Haut- und Körperpflegegeschäft in den USA (Eucerin als wichtigste Marke) sowie der defizitären Beiersdorf Hair Care China (vormals C-BONS; derzeit Break even für spätestens 2015 angekündigt).

Auch nach guter Kursperformance sei die Story nicht ausgereizt. Über den Bewertungsansatz (Peer-Group und DCF) sichere man eine Kurszielformulierung von 58 EUR (bisher: 50 EUR) argumentativ ab.

Das "kaufen"-Anlageurteil der Analysten von SRH AlsterResearch wird für die Beiersdorf-Aktie bestätigt. (Analyse vom 10.05.2012) (10.05.2012/ac/a/d)




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